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Vision - Der Fluss |
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Reform |
Lyrik |
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Komp. Stephan Trepte |
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Text: Ingeborg Branoner |
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| Vor Zeiten war der Fluss ein Kind |
| und ungetrübt wie Kinder sind |
| so klar war er bis auf den Grund |
| wie seine Quelle so gesund. |
| Doch als er in die Jahre kam |
| was er da alles auf sich nahm |
| was nicht mehr brauchbar – Müll und Dreck |
| schleppt er auf seinem Rücken weg. |
| Eines Tages aber macht der Fluss das nicht mehr mit |
| eines Tages aber steht er auf aus seinem Bett |
| eines Tages fliegt der Fluss hoch über uns´re Stadt |
| und dann lädt er ab was man ihm aufgeladen hat. |
| Er sprang vom Berg hinab in´s Tal |
| die Fische waren ohne Zahl |
| er brachte Leben wo er kam |
| bis dass der Mensch ihm seines nahm. |
| Eines Tages aber macht der Fluss das nicht mehr mit |
| eines Tages aber steht er auf aus seinem Bett |
| eines Tages fliegt der Fluss hoch über uns´re Stadt |
| und dann lädt er ab was man ihm aufgeladen hat. |
| Und der Fluss wird klar so wie ein Regenbogen sein |
| und die munt´ren Fische kehren wieder bei ihm ein |
| und der Mensch wird bitten und beklagen sein Geschick |
| aber auf die Erde kommt der Fluss nicht mehr zurück. |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.