Vor dem Wind sein

J.Walter

Lyrik

Komp. Arndt Bause

Text: Gisela Steineckert

 

Vor dem Wind sein

wie ein Kind sein
das im Dunkel Farben sieht
Vor dem Wind sein
wie der Vogel
der die Kälte spürt und friert.
 

Vor dem Wind sein

so geschwind sein,
wie der Fisch der falsch rum zieht
wie die Arme einer Liebe
wie’s sein könnte und nicht blüht
 

Für 300 lange Tage mag es sein

wie’s immer ist
aber manchmal wär ich gern so
vor dem Wind und anderswo
 

Vor dem Wind sein

auf dem Meer sein
wo der Sturm das Wort verschlingt
in der Stille die danach kommt
singen eh der Wind noch singt

 

Vor dem Wind sein

vor dem Tot sein
wie man gerne manchmal wär
einen Tag lang, eine Nacht lang
für den Wind zu leicht zu schwer
 

Für 300 lange Tage mag es sein

wie’s immer ist
aber manchmal wär ich gern so
vor dem Wind und anderswo
 

Vor dem Wind sein

wie ein Kind sein
das im dunkel Farben sieht
wie die Arme einer Liebe
wies sein könnte und nicht blüht
Vor dem Wind sein

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.