|
Vorsicht, Glas ! |
||
|
Magdeburg |
Lyrik |
|
|
Komp. Dietrich Kessler |
||
|
Text: Jan Witte |
||
Zwei Freunde trafen sich, |
| weiß Gott nach wie vielen Jahr `n, |
| man hieß sie unzertrennlich |
| als sie Studenten war `n. |
| Der eine ging auf `s Land, |
| der andre in ein Hospital. |
| Wo man sich wieder fand |
| dort - im Krankensaal. |
| Sie sprachen sich wohl aus |
| und war n sich doch seltsam fremd, |
| denn nun im Krankenhaus |
| blieb man Arzt und Patient. |
| Der kranke Freund war dreist: |
| Sag wie lange ich noch leb `, |
| mich quält was ich nicht weiß, |
| doch der Arzt ging und schwieg. |
| Wer nennt das Maß um die Wahrheit zu sagen |
| ohne das Glas auf dem Grund zu zerschlagen. |
| Der Kranke bat jeden Tag |
| verschweig die Wahrheit mir nicht. |
| Was du auch weißt, das sag, |
| bei mir gilt die Schweigepflicht nicht. |
| Der Arzt log, du wirst gesund, |
| hab Vertrauen, es ist wahr. |
| Zur Trauer fehlt uns der Grund, |
| du wirst bestimmt hundert Jahr `. |
| Wer nennt das Maß um die Wahrheit zu sagen |
| ohne das Glas auf dem Grund zu zerschlagen. |
| Wer nennt das Maß um die Wahrheit zu sagen |
| ohne das Glas auf dem Grund zu zerschlagen. |
| .... |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.