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Vulkane |
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Demmler |
Lyrik |
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Komp. & Text: Kurt Demmler |
| ... Oh, es gibt noch mehr, was ihm seinen Planeten zur Heimat macht. |
| Da sind zum Beispiel drei Vulkane: zwei tätige, ein erloschener. Die zwei tätigen dienen ihm zum Essen kochen und baden, der erloschene als Schemel. |
| Aber auch er dient andersherum seinen Vulkanen: Er hält sie offen. |
| Ist verständlich, nicht? |
| Da fallen mir unsere Vulkane ein. Und ich frage mich: Halten wir die eigentlich auch immer so schön offen? Lassen wir da auch alles raus, was gerade raus möchte, oder sind nicht manche Leute doch dazu da, auf Grund ihrer Dienststellung oder wie immer, dass sie uns gewisse Verstopfungen bereiten? |
| Aber: Wenn wir dann nach Hause kommen... Da lassen wir sie ausbrechen. Asche und Lava gehen nieder auf die Häupter derer, die uns am nächsten stehen und die es am wenigsten verdient haben. |
| Deswegen schließe ich mich an der Meinung unseres kleinen Prinzen – ja, sie dürfen ruhig klatschen... |
| Seine Vulkane sollte man pflegen |
| mal hin und wieder den Rauchabzug fegen |
| Dann lassen die Welt sie in Sicherheit wohnen |
| brennen sie sanft ohne Eruptionen |
| Denn Eruptionen sind, das ist bekannt |
| nichts als 'ne Art von Kaminbrand |
| Gleich ob sie tätig ob scheinbar erloschen |
| Es kostet die Zeit nur von sechs bis acht Groschen |
| So sollte man gründlich den Ausbruch verhindern |
| bei den Erwachsenen wie schon bei den Kindern |
| Dass wir zwar herauslassen das was wir denken |
| doch ohne Knall – und ohne zu kränken |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.