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Melodie & Rhythmus 7 / 1986 |
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Wahkonda |
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Wolfgang Martin |
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Das große Interesse für die
Geschichte und Kultur der Indianer veranlasste im Jahre 1973 einen
Amateurmusiker in Frankfurt (Oder), seiner soeben gegründeten Band den
geheimnisvollen Namen WAHKONDA zu geben.
In der indianischen Literatur gibt es für diesen Begriff mehrdeutige Auslegungen. |
Den Musikern hat am besten jene von der „magisch anziehenden Kraft" gefallen - und das ist immerhin in der Übertragung ein konzeptionell hochgesteckter Anspruch für Kunst und Künstler, für ihre Bühnen- und Medienpräsentation. Einschneidender Punkt, die Rockgruppe WAHKONDA auf ein entsprechend professionelles Fundament zu stellen, war 1980 der Wechsel ins Lager der Berufsformationen. Alle sechs studierten zu dieser Zeit noch Musik ...
Inzwischen ist WAHKONDA –Musik längst zum Begriff geworden, wird vor allem von Teenagern gemocht. Nur wenige Gruppen sind ja auf Anhieb bereit, ihre Zielgruppe so genau zu benennen - und nicht nur, wenn sich Absichten und Wirkungen erst in einem Prozess herauskristallisieren. Natürlich spielen dabei für WAHKONDA und ihre Anhänger hauptsächlich die Texte eine große Rolle, ihre Sprache, ihre Diktion.
Musikalisch ist bei Live-Präsentation vor allem tanzbare Rockmusik angesagt, bis hin zu einer ausgedehnten Rock'n'-Roll-Runde, in der künftig auch ein zünftiges Saxophon „schmettern" soll. Neben eigenen Titeln stehen der Band Interpretationen solcher internationalen Hits wie „Somebody" von Bryan Adams oder „Footloose" von Kenny Loggins ebenfalls gut zu Gesicht.
Seit 1983 produziert WAHKONDA regelmäßig in den Rundfunkstudios und brachte es einschließlich einer Serie mit neu arrangierten DDR-Evergreens(„Mädchen, du bist schön"/„Weil du heut' Geburtstag hast"/„Das schönste Mädchen der Welt") auf ein Dutzend eigener Titel. Für „Such' eine Braut" und „Sehnsucht" erhielten sie das begehrte „Tip- Disko"-Diplom des Senders STIMME DER DDR.
Ihre Schallplattenpräsenz beschränkt sich bislang auf drei Songs, mit denen sie auf der AMIGA- Langrille „Kleeblatt Nr. 15" vertreten waren, und eine aktuelle Single mit den Titeln „Sehnsucht" und „Hilflos". Zur WAHKONDA Bilanz gehören auch diverse Fernsehauftritte und ihre Musik zu dem DEFA-Film „Das Puppenheim von Pinnow". Auslandserfahrungen sammelte die Gruppe auf Gastspielreisen in der VR Polen und der Sowjetunion.