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Manuel von Senden ( Tenor ) |
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... eine Zusammenstellung von Jörg .... - vielen Dank |
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Dem 1953 in Plauen geborenen
Manuel von Senden (MvS) gelang zum Ende der achtziger Jahre ein
weltweit sehr seltenes „Kunststück“. Er wechselte von der Rock- zur
Opernbühne! Nicht der Schritt selbst ist so bemerkenswert, sondern mit
welcher Konsequenz er seinen Weg gegangen ist. Zunächst begab sich MvS in
die Hände von Prof. Johannes Kemter (Dresden), der schon einen gewissen
Peter Schreier in seiner Stimmausbildung formte. Vor seinem Wechsel von der „U“- zur „E“-Musik gab es übrigens schon gelegentliche Gastauftritte bei den ernsteren Kollegen. Sogar einen TV-Auftritt in Gunter Emmerlichs „Showkolade“ mit der Darbietung einer Opernarie stand auf der Habenseite. Hätte es dieses Fingerzeigs noch bedurft? Schließlich ist MvS die Klassik in die Wiege gelegt worden. Seine Mutter arbeitete als Sängerin und der Vater war immerhin Opernregisseur. |
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Bevor MvS 1989 für vier Jahre als Solist an die Semperoper Dresden wechselte, bestand er am Metropoltheater in Berlin seine Feuertaufe. Dort sang er die Partie des Tony in der „West-Side-Story“. Seit 1994 ist MvS Ensemblemitglied an der Oper Graz. Doch nicht nur dort begeistert er sein Publikum. MvS gastierte zum Beispiel als Monostatos in Mozart´s „Zauberflöte“ beim Festival – Mozart in Schönbrunn - in Wien. Im Jahr 2001 gastierte er als Mime in „Rheingold und Siegfried“ am Teatro Regio in Turin. 2002 gab er sein Debüt an der Mailander Scala als 1. Jude in „Salome“ und 2007 kam aus Milano erneut eine Einladung diese Partie zu singen. In der aktuellen Saison 2007/2008 ist MvS am Grazer Opernhaus in gleich drei Stücken zu erleben. Als Goro in „Madame Butterfly“, als Normanno in „Lucia di Lammermoor“ und in einer seiner Lieblingspartien als Hauptmann in „Wozzeck“. Mein Fazit: Das ist doch schlicht und ergreifend (liebe Rock- und Klassikgemeinde) ein richtig geiler Typ! |
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