Was mich ergreift

Brot&Salz

Lyrik

Komp. Ingo Koster

Text: Fritz Jochen Kopka

 

Was mich ergreift,

was mich hält und treibt,
was mich heiß macht unter der Haut.
Was mich ergreift
ist vielleicht was von mir bleibt.
wenn` s  wie Blitz durch das Dunkel haut.
Was mich ergreift,
soll bleiben,
wär `s auch Schmerz,
soll bleiben.
Plötzlich schlägt das Herz hoch bis zu an den Hals
schlägt, und ich erkenne, das es schlägt.
Wie Millionen auch.
 

Was mich ergreift,

sind die Häuser leblos und leer,
alte Wunden, ach,
könnt` ich baun.
Was mich ergreift,
ist das Land uns anvertraut
von den Alten mit schwerer Hand.
Was mich ergreift,
sind Träume,
wo die Alten ausruhn.
Leben, das sich neigt,
Traum der ewig steigt,
niemals voll erfüllt und nie vertan.
Und in Gesichtern aufblüht
in uns allen einzieht.
Ich kann nicht mutlos sein.
 

Was mich ergreift,

ist ein Weg der schwer ist zu gehen
und zu wissen wir geh `n ihn doch.
Was mich ergreift,
ist nicht viel und macht mich so reich,
nur zu wissen, wir hör `n nicht auf.
Was mich ergreift,
ist Leben das da täglich aufgeht.
Schwerer als ein Traum,
schwerer als ein Tag
niemals ganz zufrieden ist
und niemals ohne Sinn.
Vielleicht ungenannt bleibt,
doch das Land voran treibt.
Einmal bleibt das Herz bestimmt stehen zu früh,
was wir mal begonnen haben endet damit nie.

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.