Weißes Licht

H. Biege

Lyrik

Komp. Holger Biege

Text: Werner Karma

 

Die Laternen schießen weiße Salven in mein Gesicht.
Träge sickert in mein Fleisch, mein Blut wird kalt und dünn, ich suche dich.

Weißes Licht überströmt mich,
weißes Licht durchflutet mein Gefühl,
ist das der Tunnel, der aus der Liebe führt,
ich habe keinen Kick gespürt,
bin ich im Tunnel, ich frier und bin allein,
da wird es wohl vorüber sein,
da wirst du wohl verschwunden sein,
das wird es wohl gewesen sein.

Wo soll ich noch suchen, aus keinem Kino kamst du raus,
keine Droschke hat dich aufgefischt, am Bahnhof Zoo sieht's wie am Nordpol aus.

Weißes Licht...

Ich komm vorbei wo wir zu Hause waren, in unsren Fenstern brennt noch immer kein Licht,
der Regen hat mir alle Tränen ausgewaschen und die Laternen schießen noch immer auf mich.

Weißes Licht überströmt mich,
weißes Licht durchflutet mein Gefühl,
ist das der Tunnel, der aus der Liebe führt,
ich habe keinen Kick gespürt,
bin ich im Tunnel, nein, da hinten kommst ja du,
klatschnaß und lachend auf mich zu,
und immer weiter auf mich zu,
und immer weiter auf mich zu,
und immer weiter auf mich zu.
und immer weiter auf mich zu.
und immer weiter auf mich zu.

 

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.