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Wen die Götter lieben |
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City |
Lyrik |
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Komp. Toni Krahl / Fritz Puppel |
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Text: Alfred Roesler-Kleint |
| Damals hätt ich schreien können |
| keinen hätte das gestört |
| Aus den Wolken fielen Tränen |
| und dann sind wir umgekehrt. |
| Weg vom Friedhof unter Weiden |
| wieder in die Welt zurück |
| Immer wirst du mich begleiten; |
| deine Stimme und dein Blick. |
| Du warst diese große Liebe |
| dieses erste Mal verliebt, |
| `ne Stelle, nie neu ausgeschrieben, |
| weil es die nur einmal gibt. |
| Gerade vierzehn und noch Kinder |
| schüchtern bis zum Gehtnichtmehr. |
| Einen Sommer, einen Winter |
| es ist schrecklich lange her. |
| Da war nicht mehr als Händchenhalten, |
| bisschen Kuss und irgendwo ... |
| Viel zu jung, das sagten alle, |
| zu jung zum sterben sowieso. |
| Wen die Götter lieben hol`n sie früh. |
| Wir andern machen weiter - irgendwie. |
| Kopfweh und ein bisschen Fieber, |
| ich fuhr allein zum Angeln raus. |
| Als ich heimkam, war`s vorüber |
| keiner löscht dein Lachen aus. |
| Ich bin jetzt nach vielen Jahren |
| ziemlich kahl und etwas grau, |
| hab viel erlebt und viel erfahren |
| und ich liebe mein Frau. |
| Trotzdem hab ich dich behalten |
| du bist bei mir jede Nacht |
| ohne Sorgen, ohne Falten |
| aber, ach ... |
| Wen die Götter lieben hol`n sie früh. |
| Wir andern machen weiter - irgendwie. |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.