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Wenn das Schweigen bricht

Karat

Lyrik

Komp. Ulrich Swillms

Text: Norbert Kaiser

 

Immer wenn der Tag sich neigt.

Immer wenn der Abend kommt.
Zieht die Herde hin zum Fluss.
Immer wenn der Abend kommt
suche ich Geborgenheit,
in der warmen Zärtlichkeit.
 

Auf der hellen Tagesspur kenn ich keine Traurigkeit.

Ohne Ziel geh ich umher.
 Deine Augen sind mir fremd.
Doch am Abend kommt der Schock,
wenn die Stille langsam mich befällt.
Meine Kehle trocknet aus,
bis dein Wort die Einsamkeit des Schweigens bricht.

Oh, trink den Brunnen, trink, trink den Brunnen,

 
oh, trink den Brunnen meiner Sehnsucht aus.
Oh, trink den Brunnen, trink, trink den Brunnen,
oh, trink den Becher bis zum Ende aus.
 

Immer wenn die Sterne stehn

und die Wolken dunkel fliehn,
drängt die Herde dicht an dicht.
Immer wenn die Sterne stehn,
 gehe ich durch den dunklen Raum
meiner Wünsche, meines Traums.
 

Meine Sehnsucht lockt mich fort,

 in die schattenlose Spur.
Immer schneller eilt mein Schritt.
Immer schneller rast mein Sinn.
Immer schneller und nicht zurück,
nur nicht zurück in Dunkelheit und Traum.
Meine Sehnsucht hetzt mich weit.
Bis die Quelle deiner Leidenschaften endlich bricht.
 

Oh, trink den Brunnen, trink, trink den Brunnen,

oh, trink den Brunnen meiner Sehnsucht aus.
Oh, trink den Brunnen, trink, trink den Brunnen,
oh, trink den Becher bis zum Ende aus.
 

Immer wenn die Nacht verweht

und der Morgen wieder graut:
Mit der Herde zieh ich fort.
 

Oh, trink den Brunnen, trink, trink den Brunnen,

oh, trink den Brunnen meiner Sehnsucht aus.
Oh, trink den Brunnen, trink, trink den Brunnen,
oh, trink den Becher bis zum Ende aus.
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.