Wenn ich einen Tag verschenk

J.Walter

Lyrik

Komp. Thomas Natschinski

Text: Gisela Steineckert

 

  wenn ich einen Tag verschenk
aus eigner Laune oder Trägheit meiner Sinne
wenn ich an mich selber kaum
noch an wenn andres denk
 

wenn ich nichts mehr fortführn will 

und nichts beginne
 

wenn ich einen Traum begrab

geb` ich meinen Schneid auf und die Kühnheit der Visionen
wenn der schöne Schub mir stirbt
die Kraft, die ich sonst hab
 

verliert das Leben, das ich hab, den Atemzug

als ob ein Vogel regungslos verharrt in seinem Flug
als ob der Fluss sich staut, gerät aus seinem Fließen
statt Baum und Strauch zu gießen.
 

wenn ich nicht mehr ehrlich leb

und dennoch bleibe, weil mich nirgends wer erwartet
wenn ich alles weiß
und es gewaltsam von mir schieb
altes Spiel und immer wieder neu
 

wenn ich einen Traum begrab

geb` ich meinen Schneid auf und die Kühnheit der Visionen
wenn ich meine Kraft behalt, um sie zu schonen
verliert das Leben, das ich hab, den Atemzug
als ob ein Vogel regungslos verharrt in seinem Flug
als ob der Fluss sich staut, gerät aus seinem Fließen
statt Baum und Strauch zu gießen

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.