Wenn ich träume

Stern Meissen

Lyrik

Komp. Reinhard Fißler / Thomas Kurzhals

Text: Kurt Demmler

Wenn ich träume dann seh` ich

viel tiefer als sonst.
Wenn ich träum dann geh ich
wohin du nie kommst.
An Vaters Tür,
ja da klopfe ich an.
Der verlorene Sohn kommt,
mir wird aufgetan
mir wird aufgetan
 

Tritt ein.

Ich find alles wieder wie ich es verlassen,
finde ich mein Bett unter `m Dach.
Find` die Luke durch die mich besuchte
abends der Mond.
Und ich find , finde mich Kind
zum ersten Mal einsam unter `m Wind
und doch so vertrauend auf mich.
Ängstlich und froh
zum ersten Mal ich.
 

Erst da , da zerschnitt mir zur Mutter,

da in dem Bett unter `m Dach.
Oh, wie langsam, es dauerte Jahre
und es tat weh.
Und dann, dann ging ich fort
aus diesem Haus.
Und ich gab mein Wort,
ich werd ich,
ein Mann wie ein Baum
an seinem Ort,
aber manchmal im Traum.
Träum ich, dann seh ich
viel tiefer als sonst.
Wenn ich träum dann geh ich
wohin du nie kommst.
 

Wohin du nie kommst.

Wohin du nie kommst.
Wohin du nie kommst.
Wohin du nie kommst.
...

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.