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Tausend Jahre liegen Steine im Bach |
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und das Wasser schleift sie ab |
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wie das Wasser mit den Steinen tut |
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das tut meinem Herzen gar nicht gut |
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Neben dir unterm nämlichen Dach |
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lieg ich manche Stunde wach |
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was dem Herzen die Liebe da tut |
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davon leb ich aber gar nicht gut |
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Meine Tränen schluck ich runter |
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weil du Tränen nicht magst |
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meine Sehnsucht lass ich stumm sein |
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wenn du nicht fragst |
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Meine Arme, meine Beine |
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werden langsam auch zu Stein |
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und da soll mir keiner sagen |
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ja, auch, ja, auch so kann Liebe sein |
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Tausend Jahr liegen Steine im Bach |
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und das Wasser schleift sie blank |
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aber welcher Stein wird davon krank |
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welches Wasser weiß den Steinen Dank |
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Meine Tränen schluck ich runter |
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und wart nicht länger ab |
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vor dir war die Erde bunter |
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wer weiß, was ich vor mir hab |
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Soll die andre dich doch nehmen |
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ich werd fortgeh’n, eh du sagst |
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werde mich nicht länger schämen, |
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dass du doch, dass du doch die andre magst |
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Denn ich lieg ja als Stein nicht im Bach |
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und ich werd bei Kummer wach |
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wie das Wasser mit den Steinen tut |
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das tut meinem Herzen gar nicht gut |