Wie ein Baum

Reform

Lyrik

Komp. Stephan Trepte

Text: Ingeburg Branoner

Wurzeln wie ein Baum

wünsche ich mir sehr.
Das kein Sturm der Leidenschaft
mich reißen kann von dir.
Mit allen meinen Fasern
hielt ich mich an dich.
Aber solche Wurzeln hab` ich nicht.
Ach und ach,
ich bin ein Mensch und schwach.
Stark sein wie ein Baum
wünsche ich mir sehr.
Das du dich an mich halten kannst.
gibt `s Stürme um uns her.
Doch bin ich oft selber
wie ein Rohr im Wind.
So das ich nur mühsam, mühsam Haltung find`.
Ach und ach,
ich bin ein Mensch und schwach.
 

Standfest wie ein Baum sein,

wünschte ich mir sehr.
Das du in meinem Schatten
dich ausruhn` kannst bei mir.
Doch bin ich selbst voll Unruh`.
Bin ich es ja, zumeist,
der uns immer in neue Strudel reißt.
Lieder wie ein Baum sie hat
wünscht ` ich mir sehr.
Ich wollte sie dir singen,
doch wo nehm` ich sie her.
Das ist gar nicht so einfach,
das weißt gerade du,
denn Lieder fliegen nicht wie Vögel zu.
Denk nach, denk nach,
ich bin ein Mensch und schwach.
 

Stark sein wie ein Baum

wünschte ich mir sehr.
Das du dich an mich halten kannst
gibt `s Stürme um uns her.
Doch bin ich oft selber
wie ein Rohr im Wind.
So das ich nur mühsam, mühsam Haltung find`.
Wurzeln wie ein Baum
wünsche ich mir sehr.
Das kein Sturm der Leidenschaft
mich reißen kann von dir.
Mit allen meinen Fasern
hielt ich mich an dich.
Aber solche Wurzeln hab `ich nicht.
Denk nach und ach,
ich bin ein Mensch und schwach.

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.