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Wie weit fliegt die Taube |
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Karat |
Lyrik |
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Komp. Ulrich Swillms |
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Text: Norbert Kaiser |
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| Jedes Kind stellt einmal die Frage: |
| Wie weit fliegt die Taube im Märchen? |
| Sag mir. Wie weit fliegt der Traum |
| den ich träume, |
| wenn die Welt wie ein stilles Wasser fließt? |
| Es fragt, |
| seit wann ist die Erde unterwegs auf |
| endlosen Bahnen durch die Sterne? |
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Und manchmal frage ich mich, |
| warum ein kalter Tag mich trotzdem wärmt; |
| warum ein Kuss von dir mir so viel gibt? |
| Und manchmal denk` ich daran, |
| wohin, wenn alles brennt, |
| die Taube fliegt; |
| wohin der blaue Planet uns morgen bewegt? |
| Unser Kind stellt einmal die Frage: |
| Wohin fliegt die schneeweiße Taube, |
| die ich liebe? |
| Und manchmal denk` ich daran, |
| wohin, wenn alles brennt, |
| die Erde fliegt; |
| wie lange der blaue Planet uns noch bewegt? |
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Unser Kind stellt heute die Frage: |
| Wie weit fliegt durch Bomben die Taube? |
| Fliegt unser Traum von allein um die Welt, |
| wenn wir schweigen? |
| Stirbt unser Traum, |
| weil wir morgen früh nicht mehr träumen? |
| Denn wie Blei, schwer wie Blei |
| liegt ein Fieber auf der Erde. |
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Fliegt unser Traum von allein um die Welt, |
| wenn wir schweigen? |
| Stirbt unser Traum, |
| weil wir morgen früh nicht mehr leben? |
| Denn wie Blei liegt ein Fieber auf der Erde, |
| die wir lieben. |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.