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Wilder Mohn

Karat

Lyrik

Komp. Ulrich Swillms

Text: Norbert Kaiser / Herbert Dreilich

 

Sie lief durch die kalte Nacht

und sie hatte kein Dach und kein warmes Bett,
sie war so ziemlich k.o.
und ihr Herz schlug vor Angst wie ein Schmetterling.
 

Da traf sie ihn eines Nachts

Unhaltbar auf ein Individuum,
er war schon fast ein Mann
und sein heißer Blick warf sie gleich um.
 

Sie flog dann zu ihm auf leisen Schwingen,

ein junger, wilder roter Mohn so still im Wind.
Die stillen Tränen auf ihren Lippen
sah er in dieser Nacht noch nicht,
und wie ein Tiger nahm er die Beute an.

Er fing den Schmetterling ein

und er hatte, ja er hatte leichtes Spiel.
Sie traute ihm aufs Wort,
weil die Jagd für sie noch ungewohnt war.
 

Als er die Stille dann brach

und bei Kerzenschein ihr ein Lied noch sang,
da war er gleich ihr Star und den falschen Ton,
den nahm sie nicht wahr.
 

Als sie dann fort ging, auf leisen Schwingen,

ein junger wilder roter Mohn im Sand.
Die heißen Tränen auf ihren Lippen
sah er in dieser Woche nicht,
denn ihren Kummer, den nahm sie mit hinaus.
 

Oh, Corinna, oh, Corinna,

deine Tränen trocknen wieder mit dem Wind.
Oh, Corinna, oh, Corinna,
stilles Mädchen, roter Mohn blüht auch für dich.
 

Oh, Corinna, oh, Corinna,

deine Tränen trocknen wieder mit dem Wind.
Oh, Corinna, oh, Corinna,
stilles Mädchen, roter Mohn blüht auch für dich.
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.