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Wo bin ich hier

Renft

Lyrik

Komp. Peter Kschentz

Text: Peter Kschentz

 
  Reiches Land, schöne Welt,
zu schön auf dem Plakat.
Die grauen Wände zugeklebt,
mit Frauen im Spagat.
 
Ist die graue Masse des Gehirns,
nur Asche eines fremden Sterns,
macht Wohlstand unsre Seelen leer?
Die letzten Inseln dieser Welt,
ergaunert mit gewaschnem Geld,
Engel fliegen längst nicht mehr.
 

Welt aus Stein bis an den Rand,

das Spiel ist längst verlorn.
Der Baum, er stirbt in meiner Hand,
das Ende ist geborn.
 

Katastrophen - handgemacht,

das Höllenfeuer ist entfacht,
Stürme rasen auf uns zu.
Das Ende schon im Internet -
erreicht uns kalt im warmen Bett,
ein Fingerdruck genügt.
 

Tauber Kopf, stumme Welt,

und laut schreit das Plakat.
Die Schöpfung hat sich kaltgestellt,
und ewig friert die Saat.
 

Wo, wo, wo bin ich hier?

Wo, wo, wo bin ich hier?
Wo, wo, wo bin ich hier?
Wo, wo, wo bin ich hier?

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.