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Wo bin ich hier |
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Renft |
Lyrik |
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| Reiches Land, schöne Welt, |
| zu schön auf dem Plakat. |
| Die grauen Wände zugeklebt, |
| mit Frauen im Spagat. |
| Ist die graue Masse des Gehirns, |
| nur Asche eines fremden Sterns, |
| macht Wohlstand unsre Seelen leer? |
| Die letzten Inseln dieser Welt, |
| ergaunert mit gewaschnem Geld, |
| Engel fliegen längst nicht mehr. |
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Welt aus Stein bis an den Rand, |
| das Spiel ist längst verlorn. |
| Der Baum, er stirbt in meiner Hand, |
| das Ende ist geborn. |
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Katastrophen - handgemacht, |
| das Höllenfeuer ist entfacht, |
| Stürme rasen auf uns zu. |
| Das Ende schon im Internet - |
| erreicht uns kalt im warmen Bett, |
| ein Fingerdruck genügt. |
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Tauber Kopf, stumme Welt, |
| und laut schreit das Plakat. |
| Die Schöpfung hat sich kaltgestellt, |
| und ewig friert die Saat. |
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Wo, wo, wo bin ich hier? |
| Wo, wo, wo bin ich hier? |
| Wo, wo, wo bin ich hier? |
| Wo, wo, wo bin ich hier? |
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.