Wo bist du meine Seele

Wo bist du meine Seele

Karat

Lyrik

Komp. Herbert Dreilich

Text: Herbert Dreilich

 
  Wo bist du meine Seele,
wo hast du dich versteckt.
Wenn ich schon auf dich zähle,
 dann bist du immer, immer weg.
 

Vielleicht schwebst du da oben

im warmen Sonnenschein,
 hast dich davon gestohlen
 und lässt mich unten seelenlos allein.
Wo bist du meine Seele,
 komm schnell zur Tür herein,
man will mir an die Kehle, 
ich sollte unverwundbar sein.
 

Du solltest mich bewachen, 

stell Lichter in mein Herz,
 will weinen und will lachen,
will ihn spür`n, den Seelenschmerz.
 

Wo bist du denn, wo bleibst du nur,

 du kannst mich nicht verlassen,
komm schnell zurück, 
ich brauche dich zum lieben und zum hassen.
 

Wo bist du nur, wo bleibst du nur,

laß mich nicht hilflos liegen,
komm schnell zurück und fang mich auf, 
dann kann ich weiter fliegen.
 

Wo bist du meine Seele,

 wir nehmen uns die Zeit 
und fliehen kurz nach oben in die Unendlichkeit. 
Wir heilen unsre Wunden und schauen Hand in Hand
über einen Sternenrand.

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.