|
|
Wo ich hergekommen bin |
| warn
die Bäume voll von ungeheurem Grün |
| Wo ich
hergekommen bin |
| war das
Leben voll von ungeheuren Mühn |
| für ein
Stück Brot, |
| dass
der Schornstein grad so eben raucht |
| ein
Gewand und ein paar Schuh |
| was man
halt zum Überleben braucht. |
|
Wo ich hergekommen bin |
| war
mein kleines Leben lang vorher bestimmt |
| Wo ich
hergekommen bin |
| wusste
jeder welchen Weg der Junge nimmt |
| für ein
Stück Brot |
| muss er
werden das man ihn braucht |
| muss er
stark sein schon beizeit |
| das der
kleine Schornstein weiter raucht. |
|
Wo ich hergekommen bin |
| gibt es
Sommer, Winter und den Sturm im März |
| Wo ich
hergekommen bin |
| welkte
armen Leuten vor der Zeit das Herz |
| für ein
Stück Brot |
| sind
sie fort in eine fremde Welt |
| oder
blieben was sie warn |
| starben
hin beim Kampf um’s bisschen Geld. |
|
In dem Dorf aus dem ich bin |
| hat das
Leben sich vor 30 Jahr’n gekehrt |
| Wo ich
hergekommen bin |
| war das
Leben über Nacht die Mühe wert |
| und ich
ging fort |
| ohne
Eile, ohne Trauer auch |
| wenn
ich Grün brauch fahr ich heim |
| zum
Kartoffelfelderrauch. |