|
Wohl mir der Stunde |
||
|
Horch |
Lyrik |
|
|
Musik: Andreas Fabian |
||
| TEXT : Walther von der Vogelweide (1170-1230 ) | ||
| Wohl mir der Stunde, da ich ihr begegnete, | ||
| die mir den Leib und das Leben hat bezwungen, | ||
| seit ich meinen Sinn so ganz an sie wendete, | ||
| um den sie mich mit ihrer Güte gebracht hat. | ||
| Daß ich von ihr nicht zu scheiden vermag, | ||
| das hat ihre Schönheit und ihre Güte gemacht | ||
| und ihr roter Mund, der so lieblich lacht. | ||
| Ich habe Sinn und Gemüt gewendet | ||
| an die Reine, die Liebe, die Gute. | ||
| Möge uns beiden zu gutem Ende kommen, | ||
| was ich von ihrer Huld zu begehren wage. | ||
| Was mir auf der Welt je an Freude widerfuhr, | ||
| das hat ihre Schönheit und ihre Güte gemacht | ||
| und ihr roter Mund, der so lieblich lacht. | ||
Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.