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Zeitlied |
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St. Krawczyk |
Lyrik |
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Komp. Stephan Krawczyk |
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Text: Jürgen Rennert |
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| ´s ist Zeit , ´s ist Zeit ,sich nicht mehr die Misere | ||||
| des Mißtraun´s länger zu verzeihen . | ||||
| ´s ist hohe Zeit – und ich begehre | ||||
| ein öffentliches Sein. | ||||
| Was soll ich machen , wenn die vielen Resignierten | ||||
| Wie abgestempelt, dennoch ohne Pass | ||||
| Mich jener Untat überführten, | ||||
| dass ich sie abschwieg, was ? | ||||
| Weiß ich denn nicht , das jede Kette | ||||
| So stark ist wie ihr schwächstes Glied ? | ||||
| Und rettet mich nicht , was ich rette | ||||
| Und bin ich los , was vor mir flieht ? | ||||
| Was muß ich den in meinem Lande | ||||
| So tun , als käm´ nur mir Bescheid ? | ||||
| Und warum fremd sein und warum am Rande | ||||
| Und ängstlich vor der Sicherheit ? | ||||
| ´s ist Zeit , ´s ist Zeit ,sich nicht mehr die Misere | ||||
| des Mißtraun´s länger zu verzeihen . | ||||
| ´s ist hohe Zeit – und ich begehre | ||||
| ein öffentliches Sein. | ||||
| Was ertrag´ ich nicht , das andere anders tragen , | ||||
| was denk ´ich , dass sie Feinde sind, | ||||
| was unterschieb ´ich ihren Fragen, | ||||
| was unvertrau´ ich ihnen blind ? | ||||
| Ich geh´ gefangen , wenn ich mich nicht fange. | ||||
| Wir gehen verloren, wenn wir uns verlieren, | ||||
| wenn wir nicht hier und heute jene lange | ||||
| Geduld und Offenheit riskieren . | ||||
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Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.