Zelten

Transit

Lyrik

Komp. Egon Linde

Text: Siegfried Scholz

Endlich ist es wieder mal soweit

um für ein paar Wochen an die See zu fahr `n.
Fast ein ganzes Jahr
hab` ich mich darauf gefreut,
und in Gedanken lass ich schon den Motor an.
Den Zeltplatz hab` ich ganz reell gekriegt,
in den Dünen offiziell mit FKK.
So `n Klima ist genau
das Richtige für mich
Stadtlern` gibt `s hier nicht
auch frische Luft ist da.
 

So fahr ich dann mit einem alten Wolga,

schmeck das Salz schon in der Luft
und spür `den weichen Sand.
Paar Leute sind vielleicht vom letzten Jahr da.
Ich gebe unwillkürlich Gas
denn ich will heut` noch zum Strand.
 

Die Leinwandvilla ist bald aufgestellt,

das wird nun wieder meine Bleibe sein.
Bals haben sich auch ein paar alte Freunde zugesellt,
die lad` ich zu `ner Flasche Rotwein ein.
 

Doch manchmal bin ich gern mit mir allein

dann dös` ich in der Sonne
oder lauf am Strand kilometerweit.
Und irgendwo find` ich einen seltnen ` Stein,
den nehm` ich einfach mit Erinnerung an die Sommerzeit.
 

Kaum hat mich so richtig dran gewöhnt,

dann ist es leider schon vorbei.
Man ist ganz erstaunt
wie schnell die Zeit verging
und wünschte sich es wär ` noch länger frei.
 

Nun sitz` ich wieder in meinem alten Wolga,

schmeck noch das Salz in der Luft
und spür` den  Sand.
und während ich in Richtung Heimat fahr`
bin ich schon völlig sicher,
auch im nächsten Jahr
steht mein Zelt am Strand.

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.