Zieh dich aus

City

Lyrik

Komp. Fritz Puppel / Toni Krahl

Text: Heinz Rudolf Kunze

 

So wie der Hund zum Vollmond heult,

so wie die Gier das Blut verbeult.
So soll es sein für immer
in unserem Zimmer.
 

Sobald es hinterm Auge pocht,

solang die Frage glimmt im Docht.
Woher stammen wir,
sind wir auch zusammen.
 

Zieh dich aus, zieh dich aus,

zur Feier des Tages ganz nackt.
 

Was immer auch die Zukunft bringt,

du weißt nicht wie das Pendel schwingt.
Ob überhaupt je wieder,
vielleicht fällt es nieder.
 

Die Schönheit ist so messerscharf,

sie schneidet nur was bluten darf.
Sie lässt sich nie erweichen
und möchte niemals reichen.

Hinweis: Der hier aufgeführte Text entstammt keiner gedruckten Publikation, sondern wurden von den Originalaufnahmen abgehört. Für ihre hundertprozentige Richtigkeit kann deshalb keine Garantie übernommen werden.